aus dem Kreistag

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[iframe id=“https://www.youtube.com/embed/5WOGzCFbDIQ“ align=“center“ mode=“normal“ maxwidth=“640″] Kommentar von FRANK KNITTERMEIER im Hamburger Abendblatt / Ausgabe Norderstedter Zeitung In Zeiten finanzieller Krisen ist es gut, wenn man Freunde hat. Freunde sind der Kreis Segeberg und die ihn finanzierenden Städte und Gemeinden nicht, aber sie sind Partner. Und zwar solche, das zeigt sich jetzt, die sich tatsächlich aufeinander verlassen können. In einer Krise, von deren Existenz vor einem Jahr noch niemand etwasahnen konnte, verzichtet der Kreis auf Geld, das ihm ohne Weiteres zugestanden hätte. Die Kreisumlage wird nicht erhöht. Und das ist gut so: An allen Ecken und Enden wird spitz gerechnet, um die Gemeinschaftsaufgabe zu bewältigen. Es handelt sich im Kreis Segeberg um eine pekuniäre Krise, nicht um eine menschliche. Viele freiwillige Helfer arbeiten Hand in Hand, um den Flüchtlingen Hilfe zu geben, um ihnen das Ankommen und Einleben zu erleichtern. Da wäre es wenig hilfreich, wenn es zwischen Kreishaus und Rathäusern zum großen Krach gekommen wäre. Ein Wort zur SPD, deren Fraktionsvorsitzende den Ernst der Lage offenbar unterschätzt und in ihrer Kreistagsrede banale Nebensächlichkeiten in den Vordergrund rückte: Warum, so fragte Edda Lessing, hatten CDU, FDP und Grüne sich auf einen Kreisumlagen- Verzicht festgelegt, obwohl die Anhörung der Städte und Gemeinden noch lief? Der zweitgrößten Fraktion im Kreistag fehlte es in dieser Debatte an politischer Größe und an Weitblick. Kleinkariert, statt große Linie. In dieser historisch schwierigen Zeit ist politisches Format vonnöten.