CDU Kisdorf wählt neuen Vorstand und Kandidaten zur Kommunalwahl

Bürgermeister Reimer Wisch ist Spitzenkandidat

(vlnr.) Dirk Schmuck-Barkmann,  Andreas Fleckner, Susanne Strehl, Reimer Wisch, Grete Vogel , Niels Offen, Birga Kreuzaler und Christian Beug (nicht auf dem Foto ist André Clasen).

(vlnr.) Dirk Schmuck-Barkmann, Andreas Fleckner, Susanne Strehl, Reimer Wisch, Gretel Vogel , Niels Offen, Birga Kreuzaler und Christian Beug (nicht auf dem Foto ist André Clasen).

Kisdorf – Am Mittwoch wählten die Kisdorfer Christdemokraten im Margarethenhoff ihren Ortsvorstand und stellten ihre Kandidaten für die Kommunalwahl auf.

 Die Wahlen leitete der CDU Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann aus Seth.

Die Wahlen leitete der CDU Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann aus Seth.

Als Direktkandidaten für die Kommunalwahl 2013 wurden im Wahlkreis Kisdorf-West Birga Kreuzaler, der CDU Ortsvorsitzende Christian Beug und Andreas Fleckner gewählt. Im Wahlkreis Mitte werden Gretel Vogel, Bürgermeister Reimer Wisch und der CDU-Fraktionsvorsitzende  Niels Offen zur Wahl antreten. Die Kreistagskandidatin Susanne Strehl, Dirk Schmuck-Barkmann und André Clasen (in Abwesenheit gewählt)  treten im Wahlkreis Kisdorf-Ost an. Die Liste führen Reimer Wisch als Bürgermeisterkandidat, Birga Kreuzaler und Christian Beug an und konnte bis Platz 21 besetzt werden. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.

 „Unser  Ortsverband hat seine Hausaufgaben gemacht. Von der vielzitierten Politikverdrossenheit ist hier nichts  zu spüren.  Ein Frauenanteil von über 33% , die ausgewogene Mischung aus Nachwuchs und Erfahrung und Reimer Wisch als Bürgermeisterkandidat machen Hoffnung, das letzte Wahlergebnis noch zu verbessern,“ zeigt sich der Ortsvorsitzende für die Kommunalwahl optimistisch.

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Susanne Strehl und Uwe Voss für Fahrradweg zwischen Wakendorf II und Nahe

Susanne Strehl und Uwe Voss wollen den Fahrradweg zwischen nahe und Wakendorf II verwirklichen.

Susanne Strehl und Uwe Voss wollen den Fahrradweg zwischen Nahe und Wakendorf II verwirklichen.

Nahe-Wakendorf II  – Einigkeit herrscht bei den CDU Kreistagskandidaten Susanne Strehl aus Kisdorf und Uwe Voss aus Nahe über  ein gemeinsames Engagement für einen  Fahrradweg zwischen Wakendorf II und Nahe.  „Wenn wir  in den Kreistag gewählt werden, sind wir uns da vollkommen einig, einen neuen Anlauf zu nehmen“, so Strehl und Voss nach einem Termin in Wakendorf II.  Wakendorf II liegt im Wahlkreis von Susanne Strehl und Nahe im Wahlkreis von Uwe Voss.

Uwe Voss ist  der Wunsch nach einem verbindenden Fahrradweg vertraut. Bereits seit dem Planfeststellungsverfahren 2003 befasst  er sich als Gemeindevertreter und später als Schulverbandsvorsteher  mit dem Thema. „Es ist  mehr als  wünschenswert, wenn die  Wakendorfer Schüler  einen  sicheren Radweg zur Schule nach Nahe und alle Bürger umweltschonend mit dem Rad zu den Supermärkten im Nachbarort gelangen würden. Zudem würde für Radfahrer eine letzte Lücke zu weiteren Radwegen entlang der B432 geschlossen,“ erklärt Nahes  stellvertretender Bürgermeister einvernehmlich mit Susanne Strehl die Notwendigkeit des Projekts.

Als Chance für einen Neustart sehen die beiden das Vorhaben der CDU, nach der Wahl erstmalig  für den Kreis Segeberg einen Fahrradbeauftragten berufen. Dieser Fachmann soll die Kommunen unter anderem bei der Gestaltung einer fahrradgerechten Infrastruktur unterstützen.

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TRAGÖDIE IN KISDORF

Am Mittwoch den 6. Februar 2013 wurden um kurz vor acht Uhr die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kisdorf zu einem Einsatz in der Dorfstrasse gerufen. Außer schwarzem Rauch und gesplitterten Scheiben war zunächst nichts festzustellen. Zwei Kameraden gingen sofort unter Atemschutz ins Erdgeschoss und fingen mit der Brandbekämpfung und der Personensuche an. Ein zweiter Trupp, ebenfalls unter Atemschutz,  ging über die Leiter ins obere Geschoss des Hauses und startete von dort.

In dem stark verrauchten noch brennenden Haus fanden die Kameraden erst den 69- jährigen Sohn  und brachten ihn zu den Rettungskräften, die mittlerweile eingetroffen waren. Leider kam für ihn jede Hilfe zu spät.

Kurz danach wurde auch die 93- jährige Mutter gefunden und an die Rettungskräfte übergeben. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gefahren, erlag allerdings später ihren schweren Verletzungen.

Unser besonderes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen in diesen, für sie schweren Tagen.

Der Dank geht an unsere Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kisdorf und den Kameraden aus den benachbarten Wehren, die uns zu Hilfe kamen, für ihr mutiges, schnelles und gut geschultes Handeln.

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Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik

Vor 3 Jahren wurden in Kisdorf die Fachausschüsse der Gemeinde gegen die Stimmen der CDU und der SPD zusammengestrichen und aus 8 Ausschüssen wurden 4 Ausschüsse mit entsprechend umfangreicheren  Aufgabenfeldern.

So wurden Jugend, Sozial, Kultur und Sport (mit Kindergarten und Friedhof) in einem Ausschuss konzentriert, sowie Bau, Liegenschaften und Planung  zusammengefasst und auch Verkehr und Umwelt.

Einzig die Zusammenlegung von Finanzen und Rechnungsprüfung hat sich zwischenzeitlich bewährt, in allen anderen Bereichen sind gegenüber der früheren Aufgabenteilung Defizite oder Überlastungen zur erkennen, es sei denn, dass man eine deutliche Verringerung kommunalpolitischer Aktivitäten als Gewinn betrachtet.

Von den verbliebenen vier Ausschüssen werden jeweils zwei von Gemeindevertretern der CDU und der WKB geleitet.  Die FDP, die auch einen Anspruch auf einen Vorsitz gehabt hätte, hat diesen verweigert.

Der unangenehmste Effekt der Ausschuss-Reduzierung ist jedoch der Verzicht  auf 16 der bisher 32 Bürgerlichen Mitglieder, da in jedem Fachausschuss vier  Bürger als Ausschussmitglieder eingesetzt werden können.  Dieser Einsatz interessierter Bürger war vielfach mit besonderem Fachwissen verbunden und für unsere kommunale Selbstverwaltung in Kisdorf sehr hilfreich.

Die CDU möchte auf diese aktive Bürgerbeteiligung nicht länger in diesem Umfang verzichten und wird auf die anderen Fraktionen zugehen, um die dafür notwendigen Ausschussvielfalt wieder herzustellen.

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Warten auf moderne Kommunikation

Bereits seit 2001 fordert die CDU, dass die Kommunikation mit dem Amt modernisiert wird und die Vorteile der elektronischen Kommunikation genutzt werden.

Im August 2009 wurde auf Initiative und Antrag der CDU-Fraktion von der Gemeindevertretung  beschlossen, dass das Amt Einladungen, Mitteilungen und Protokolle elektronisch übermitteln soll und die altmodische Form des Postversands von bedrucktem Papier beendet wird.

Seither sind wieder über 3 Jahre vergangen und der Eintritt in moderne Kommunikationsformen ist weiterhin nicht erfolgt.

Alleine in den letzten 3 Jahren dürften etwa 30.000 Briefsendungen mit weit über 150.000 Blatt bedrucktem Papier vom Amt an Kisdorfs  Bürger in der kommunale Selbstverwaltung verschickt worden sein.  Die Kosten und die Umweltbelastung sind für heutige Zeiten absurd und nicht mehr vertretbar.

Das Amt argumentiert die Verzögerung in der Umstellung damit, dass immer noch nicht alle Gemeindevertreter und Bürgerlichen Ausschussmitglieder über EDV-Verbindungen verfügen. Die erforderliche Software für die Umstellung sei bereits erworben, aber noch nicht eingesetzt worden.

In der CDU und der SPD gibt es keine aktiven Mitglieder ohne  eine EDV und ohne ein E-Mail-Konto.  Bei der WKB gibt es allerdings noch immer eine Anzahl Gemeindevertreter und Bürgerlicher Mitglieder die nicht über die nötige  elektronische Grundausstattung verfügen.

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