Aktuelles

Jahreshauptversammlung der CDU Kisdorf

Am 16. September 2020 fand im Margarethenhoff die diesjährige Jahreshauptversammlung des CDU Ortverbandes Kisdorf statt.

Aufgrund von Corona wurden die Sicherheitsabstände eingehalten. Trotzdem ging es harmonisch zu.  Neben 12 CDU-Mitgliedern konnten auch Katja Rathje-Hoffmann, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, und der neue Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Torsten Kowitz, begrüßt werden.

 

Katja Rathje-Hoffmann teilt später auf Facebook mit: Endlich wieder eine CDU Ortsverbandssitzung im Margarethenhoff in Kisdorf. Der Vorsitzende Jörg Stehr und die neu gewählten Vorstandsmitglieder sind auch in der Corona Zeit hoch motiviert

Der Vorsitzende Jörg Stehr führte durch den Abend und begann mit einigen Ehrungen. So wurden Sylvia Goppelt (rechts im Bild) für 30 Jahre CDU-Zugehörigkeit und Christine Reiche (links im Bild) für 20 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt.

 

Jörg Stehr

Christine und Sylvia

 

 

Es gab weitere Urkunden für:

    • Thomas Wagnitz 
    • Frank Hahne
    • Günther W. Funck (der leider an diesem Tag verstarb)

 

Bei den anschließenden Wahlen gab des folgende Ergebnisse:

2. Vorsitzende:  Andre Clasen

Schatzmeister:  Werner Kallinich

Schriftführerin:  Gretel Vogel

Beisitzer:  Klaus Richter und Reinhard Cieklinski

Kassenprüfer:  Christine Reiche

Mitgliederbeauftragte:  Henriette Hilbert

Die gewählten Mitglieder mit Katja und Thorsten

(v.l.n.r.: A.Clasen, R.Cieklinski, H.Hilbert, C.Reiche, W.Kallinich, Katja, Thorsten, G.Vogel)

 

Weiter wurde in der Sitzung die Durchführung eines Grillfestes der CDU am 17.Oktober 2020 beschlossen

Hier einige Impressionen zur Sitzung

 

R. Cieklinski, 17.09.2020

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wichtige Terminänderung der CDU-Fraktionssitzungen

Achtung: TERMINVERSCHIEBUNG !!!

Es wurde beschlossen, dass künftig die Fraktionssitzungen am 1. Donnerstag eines Monats stattfinden.

Die nächste Fraktionssitzung der CDU Kisdorf findet am 1.Oktober 2020 statt.

RMC, 27.9.2020

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geplante Baumaßnahmen in Kisdorf

Kisdorf baut schon mal los – Konzept kommt später?

Große Sorgen macht sich die CDU in Kisdorf um die Entwicklung des Dorfes. Denn diese
Entwicklung wird mit Riesenschritten vom Bau- und Planungsausschuss vorangetrieben. Am
5. Mai winkten WKB und FDP die Pläne der Investoren für die Bebauung der Biehlschen Koppel gegenüber der Feuerwehr und der Fläche an der Henstedter Straße neben Aldi durch. Rund 150 Wohneinheiten sollen hier entstehen. Dabei sieht die CDU neben einer ganzen Reihe schwerwiegender Probleme, vor allem einen grundsätzlichen Mangel: es gibt noch gar kein Konzept für die Dorfentwicklung! Zwar hat die Arbeit am Dorfentwicklungskonzept mit breiter Beteiligung der Bürger begonnen, aber bedingt durch Corona ist die Arbeit zum Stillstand gekommen, das erste Abstimmungstreffen dazu konnte nicht stattfinden. Stattdessen werden aber die Investoren schon mal von der Leine gelassen.

Für viele Bürger macht der dörfliche Charakter Kisdorf besonders liebenswert. Die Versorgung der Kisdorfer Familien mit Kita, Schulen, Sportanlagen und Infrastruktur war bislang hervorragend gelöst. Dabei haben die Bebauungen des Dorfes dem Charakter entsprochen, der Dorfkern blieb im Wesentlichen erhalten. Die von den Planern vorgestellte zukünftige Bebauung gegenüber der Feuerwehr wird aber einen ganz anderen Charakter haben.

Dort war bislang vom langjährigen CDU-Bürgermeister Reimer Wisch ein Dorfanger geplant mit umliegender lockerer und altersgerechter Bebauung für ältere Kisdorfer Bürger. Das ganze Projekt hatte eine Erweiterung der Dorfmitte mit dem Dorfhaus (Margarethenhoff) und dem zukünftig freiwerdenden Feuerwehrgrundstück zum Ziel. Große Hoffnungen haben diejenigen in die Dorfmitte gesetzt, die Kisdorfs Zukunft nicht nur als „Schlafdorf“ sehen, sondern sich ein lebendiges und pulsierendes Dorfleben wünschen. Diese Vorstellung von der Gestaltung der Dorfmitte erweist sich als Seifenblase, zerplatzt an dem Investor, der natürlich mit maximaler Renditeorientierung Wohnfläche verkaufen will und den Rest mit Parkplätzen zupflastert. (Bei 1,7 PKW je Wohneinheit 112 PKW.) Wir hatten uns das Dorfentwicklungskonzept als ein gemeinsames Planen für Kisdorf vorgestellt. Aus der Traum?

Anders, aber nicht besser liegt der Fall an der Henstedter Straße. 86 Wohneinheiten entstehen hier in aufgelockerter Bebauung durch Einzel-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser. Die Zufahrt erfolgt über Henstedter Straße und Rugenvier, direkt neben dem Aldi-Markt. Für Autofahrer machbar, selbst wenn die Henstedter Straße immer stärker durch den Verkehr, insbesondere um Henstedt-Ulzburg herum, belastet wird. Das wird noch schlimmer, wenn die REWE-LKW kommen, die uns Henstedt-Ulzburg bescheren wird. Aber wie sollen dann Kinder über die Straße kommen? Mit ihren Eltern zur Kita und allein in die Schule? Hoffentlich benutzen sie den neuen Zebrastreifen! Allerdings zeigt die Erfahrung, dass es viele Kinder zu Fuß und auf ihren Fahrrädern auch nicht tun. Wir wünschen uns jedenfalls aufmerksame Autofahrer auf der Henstedter Straße und überall sonst auch. Auch in diesem Baugebiet muß man mit 146 PKW rechnen, die einen Ausbau des Rugenvier unbedingt erfordert.

Die CDU hat beide Bebauungsvorschläge abgelehnt. Wir brauchen erst ein durch breite Mehrheit getragenes Dorfentwicklungskonzept. Aufgrund der Coronakrise muß die Gemeinde mit geringeren Steuereinnahmen und Zuschüssen rechnen. Weil zurzeit noch kein Haushalt 2020 für die Gemeinde Kisdorf aufgestellt und beschlossen wurde, können praktisch keine größeren Maßnahmen beschlossen werden. Deshalb benötigen wir eine belastbare Finanzplanung.

Der jetzt notwendige Neubau der Kita, die nun fehlende Finanzierungsmöglichkeit des Straßenausbaus, selbst die neue Feuerwehr, der Bauhof, der viel teurere Neubau der kleinen Sporthalle – alles ungelöste Probleme. Deshalb fordern wir: lasst uns gemeinsam das Dorfentwicklungskonzept erstellen und dann Schritt für Schritt Kisdorf in eine gute Richtung weiterentwickeln. Kisdorf sollte es uns wert sein.

CDU-Ortsverband Kisdorf

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wiederkehrende Straßenbaubeiträge

Es gibt aktuelle Neuigkeiten zum Thema wiederkehrende Straßenbaubeitragsbeiträge. Dazu bitte hier klicken, oder gehen Sie auf die Seite Aktuelles / Straßenbaubeitragssatzung

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Wir stehen zum Margarethenhoff

Die weltweite Krise durch das Coronavirus verbreitet sich in Windeseile. Mediziner, Politiker und die Bevölkerung kämpfen auf der ganzen Welt dagegen an. Kisdorf kann wenig anderes tun als den Empfehlungen der Fachleute zu folgen. Der Kampf gegen die Gefahren des Virus wird Dank unseres exzellenten Gesundheitssystems in Deutschland erfolgreicher sein als bei vielen europäischen Nachbarn. Aber der Kampf endet nicht am Krankenbett, er geht weiter in der Sicherung zahlloser Existenzen. In Kisdorf können wir dazu beitragen eine solche Existenz zu sichern, nämlich die unseres Pächters im Dorfhaus.

Kai Pellegrini führt das Restaurant seit Jahren und versorgt uns und alle Veranstaltungen mit Speis und Trank. Ob wir in den Mai tanzen, der Trägerverein eine seiner vielen tollen Veranstaltungen macht, eine Taufe gefeiert wird, eine Hochzeit, ein Jubiläum oder die Lions einen Wohltätigkeitsball veranstalten, Kai Pellegrini sorgt für gute Stimmung mit seinen Leckereien und Durstlöschern. Natürlich haben Angela Merkel und Daniel Günther große Summen zur Verfügung gestellt um Unternehmen und Selbstständigen das Überleben zu sichern. Wer aber genau hinschaut und erste Erfahrungen dazu austauscht, wird sehen: Das kann niemals den entgangenen Umsatz mehrerer Monate auffangen. Wahrscheinlich werden manche Jubiläen oder andere Feiern nachgeholt, aber jedes Wochenende fällt der Brunch aus, jeden Abend viele Zusammentreffen von Clubs, Parteitreffen und natürlich alle Veranstaltungen des Trägervereins. Dieser Ausfall kann nicht aufgeholt werden, auch nicht durch Außer-Haus Verkauf. So kann der beste Wirt nicht überleben, Kai Pellegrini auch nicht. Wir wissen wie schwer es ist, einen guten Wirt zu finden, einen guten Restaurantchef, einen guten Veranstaltungs-Caterer, einen guten Chef für jede Veranstaltungsart.   

In der Not müssen die Kisdorfer und Kisdorfwohlder zusammenstehen. Deshalb sagen wir dem Margarethenhoff und seinem Restaurantpächter unsere Unterstützung zu. Stundung der Miete ist der erste Schritt. Der solidarische Verzicht auf die Miete, während Kai Pellegrini das Restaurant nicht nutzen kann, muss der zweite Schritt sein. Für unser Dorfhaus und für uns!