CDU Kreisverband Segeberg wird 75


Am Montag, 31.  Mai begeht der CDU Kreisverband Segeberg sein 75-Jähriges Jubiläum. In einer Video-Ansprache dankt der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann am Jubiläumstag seinen Mitgliedern für das Engagement.

„Seit 75 Jahren ist die CDU Kreispartei maßgeblich an der Entwicklung der Kommunen und des Kreises beteiligt. Ich danke allen Christdemokraten im Kreis Segeberg, die sich in den letzten 75 Jahren für unsere Grundsätze Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit eingesetzt haben. Die soziale Marktwirtschaft und die Bewahrung der Schöpfung sind auch vor Ort unsere Leitlinien. Das gilt auch für die Freiheit der Einzelnen und der damit verbundenen Eigenverantwortung der einzelnen Menschen und kleineren Einheiten. Mein Dank gilt insbesondere unseren ehrenamtlich engagierten Mitgliedern im Kreistag und in den Städten, Dörfern und Gemeinden. Wir haben in der CDU vor Ort 75 Jahre des Friedens, Wiederaufbaus, Wiedervereinigung und das Zusammenwachsens von Europa als treibende Kraft mitgestaltet. Wir wollen auch in Zukunft hier im Kreis Segeberg, im Land Bund und Europa ganz vorn dabei sein,“ dankt Gero Storjohann seinen Mitgliedern für das Engagement in den letzten 75 Jahren.

Wegen Corona wird die Jubiläumsfeier mit der Auszeichnung verdienter CDU-Mitglieder auf einem Mitgliederkreisparteitag zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Keimzelle des DU Kreisverbandes war die kleine Gemeinde Kükels. Aus diesem Ort kam der damalige Landrat Dr. Dr. Paul Pagel, der auf dem ersten Kreisparteitag am 31. Mai 1946 zum Vorsitzenden gewählt wurde. Bei der ersten Kommunalwahl 1946 bekam die CDU unter schwierigen Bedingungen in 46 Orten des Kreises eine Mehrheit.

Rückblick

Nach der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945 übernahmen im Kreis Segeberg die Briten als eine der Siegermächte die oberste Regierungsgewalt. Bereits am 15. Februar 1946 fiel der Startschuss für die CDU Schleswig-Holsteins auf einer Landesversammlung.

Gründungstermin für den CDU-Kreisverband ist der erste Kreisparteitag am 31. Mai 1946. Landrat Dr. Dr. Paul Pagel wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Am 1. Juli wurde die erste Kreisgeschäftsstelle in der Kurhausstraße in Bad Segeberg eröffnet. Die ersten „Gemeinderatswahlen“ fanden unter schwierigen Bedingungen für die CDU am 15. September statt. Die CDU errang im Kreis Segeberg 48,2% der Stimmen (SPD 29,3%). In 49 Gemeinden erzielte die CDU eine eindeutige Mehrheit, stellte in 53 Gemeinden die Bürgermeister und 20 Amtsvorsteher. Bei den Kreistagswahlen am 13. Oktober verbesserte die CDU ihr Wahlergebnis noch einmal um 5%. Auf dem zweiten Kreisparteitag im Hotel „Germania“ wurde Landrat Dr. Dr. Paul Pagel wegen seiner großen Verdienste abermals zum Vorsitzenden gewählt. – Am 11. August 1955 verlor der Kreisverband Segeberg durch den plötzlichen Tod seinen 1. Vorsitzenden Dr. Dr. Paul Pagel.

Neuer Vorsitzender wurde auf dem 8. Kreisparteitag am 30. November 1955 der damalige Kultusminister Dr. Helmut Lemke. Diesen Posten behielt Dr. Helmut Lemke für 21 Jahre. Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich ab seinem Amtsantritt von 1125 auf 3268 im Jahre 1976. Als dienstältester CDU-Kreisvorsitzender der Bundesrepublik Deutschland wurde Landtagspräsident Dr. Helmut Lemke 1976 auf dem Kreisparteitag im Segeberger Kurhotel einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Er war von 1954 bis 1955 Kultusminister, von 1955 bis 1963 Innenminister und von 1963 bis 1971 Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein. Von 1971 bis 1983 war er dann Präsident des Landtages von Schleswig-Holstein.

Nachfolger des Ehrenvorsitzenden wurde mit 37 Jahren der bisherige stellvertretende Kreisvorsitzende Uwe Menke.

Ihm folgte Kurt Böge. Der selbständige Landwirt war zudem von 1982 bis 1990 Bürgermeister in seinem Geburtsort Hasenmoor, Kreistagsabgeordneter und von 1975 bis 1988 Abgeordneter im schleswig-holsteinischen Landtag.

Nachfolger Peter Kurt Würzbach war CDU-Kreisvorsitzender von 1989 – 1997. Er war 1976 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, von 1982 bis 1988 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung und von1997 bis 2002 Landesvorsitzender der CDU in Schleswig-Holstein. Er war bis 1995 für 25 Jahre ehrenamtlicher Bürgermeister von Klein Rönnau.

Seit 1997 ist Gero Storjohann aus Seth Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Segeberg. Der Kreisvorsitzende war Mitglied des Landtages von 1994 bis 2002 und ist seit 2002 direkt gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Segeberg – Stormarn-Mitte.

Der CDU-Kreisverband Segeberg hat aktuell 1800 Mitglieder.

 

Veröffentlicht unter Allgemein |

Gero Storjohann auf Platz 5 der CDU-Bundestagswahlliste in Schleswig-Holstein

Treten als CDU-Direktkandidaten erneut für die Bundestagswal an: Mark Helfrich, Melanie Bernstein, Gero Storjohann (vlnr.)

Kreis Segeberg. Sehr zufrieden zeigten sich die CDU-Kandidaten, deren Wahlkreis zumindest auch in einem Teil im Kreis Segeberg liegt, mit der Vorschlagsliste ihres Landesvorstandes zur Bundestagswahl.

Auf der Vorschlagsliste vom Vorstand der schleswig-holsteinischen CDU erreicht Gero Storjohann (Wahlkreis Segeberg / Stormarn Mitte) aus Seth mit Platz 5 eine hervorragende Ausgangsposition. Melanie Bernstein (Wahlkreis Plön / Neumünster) aus Wahlstedt folgt direkt auf Platz 6. Gleich dahinter schließt sich Mark Helfrich aus Dägelin (Wahlkreis Steinburg, Dithmarschen Süd und Bad Bramstedt) auf Platz 7an. Alle 3 Kandidaten sind bereits Bundestagsabgeordnete und setzen darauf, ihre Wahlkreise, wie beim letzten Mal, direkt zu gewinnen.

Auf Platz 34 steigt die Junge Union Kreisvorsitzende Jasmin Krause erstmalig in die Bundestagswahlen ein. Die Stadtvertreterin Ruth Weidler aus Norderstedt ist auf Platz 36 auch erstmalig dabei.

Erstmals hat der CDU-Landesverband eine Reißverschluss-Liste vorgelegt bei der auf jedem zweiten Platz eine Frau kandidiert. Die endgültige Entscheidung treffen die Delegierten auf einem Parteitag am 12. Juni in Neumünster. Auf der Liste kandidieren aktuell 39 Christdemokraten. Bis zum Aufstellungsparteitag werden erfahrungsgemäß auf den hinteren Plätzen weitere Kandidaten hinzukommen.

Veröffentlicht unter Allgemein |

CDU trauert um Günter Timm

Günter Timm (links) mit Ehrenurkunde und Gero Storjohann 2009 vor dem Herrenhaus in Seedorf.

Rickling – Die CDU im Kreis Segeberg trauert um ihr verdientes Mitglied Günter Timm aus Rickling. Der verdiente Kommunalpolitiker ist am 18. Mai verstorben. Am 3. Mai war Günter Timm 87 Jahre alt geworden.

Als Gemeindevertreter war Günter Timm in 22 Jahren in fast allen Ausschüssen dabei, setzte sich als stellvertretender Bürgermeister und CDU-Fraktionsvorsitzender für Rickling ein und leitete 10 Jahre als Amtsvorsteher das Amt Rickling. Sein größter Verdienst ist sicherlich die Fusion des Amtes Rickling mit der Gemeinde Boostedt im Jahre 2008. Den CDU-Ortsverband führte Timm 8 Jahre als Ortsvorsitzender

„Günter Timm hat sich in der Kommunalpolitik verdient gemacht. Als engagierter Kommunalpolitiker war er mit Leib und Seele Amtsvorsteher. Er war immer und zu jeder Zeit, wenn er gebraucht wurde, zur Stelle,“ denkt der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete an seinen Parteifreund in Dankbarkeit zurück. Die beiden hatten noch wenige Tage vor dem Ableben von Günter Timm ein besonderes Gespräch geführt.

Günter Timm wurde am 3. Mai 1934 geboren und war am 1. März 1981 in die CDU eingetreten. Die persönlichen Glückwünsche zur vierzigjährigen Mitgliedschaft konnte der CDU-Ortsvorsitzende Stefan Dohse wegen der Corona-Pandemie nur telefonisch überbringen. Über die Urkunde, Nadel, das Präsent und eine von vielen Weggefährten aus dem Ortsverband unterzeichnete Karte hat sich Günter Timm sehr gefreut.

Außerhalb der Kommunalpolitik engagierte Günter Timm sich im Vorstand des Plattdeutschen Vereins, im Kirchengemeinderat, als Mitbegründer der „Schülerinsel“ und als Vorsitzender des Ricklinger Handwerkchors.

Bereits im Jahr 2009 hatte der Kreisvorsitzende Gero Storjohann dem verdienten Kommunalpolitiker die von Angela Merkel und Peter Harry Carstensen unterschriebene Urkunde und die Ehrennadel für besondere Verdienste auf einem Sommerfest der CDU Segeberg im Garten des Seedorfer Herrenhauses übergeben (Foto).

Günter Timm wurde im gleichen Jahr mit der Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel für besondere Verdienste um die Kommunale Selbstverwaltung ausgezeichnet. Zudem ehrte der Schleswig-Holsteinische Heimatbund den engagierten Kommunalpolitiker mit der silbernen Ehrennadel (2004). Die Feuerwehren des Amtes Boostedt-Rickling ernannten Günter Timm zu ihrem Ehrenmitglied (2008). Im gleichen Jahr dankte die Freiwillige Feuerwehr Fehrenbötel dem Verstorbenen für seine besonderen Verdienste mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

In seiner Ehrung für die dreißigjährige Mitgliedschaft (2011) in der CDU hob Hans-Günter Piechotta als Timms Nachfolger im Vorsitz des CDU Ortsverbandes  die „immer freundliche, liebenswerte, fast väterliche Art – nie verletzend, aber immer konsequent in allen Dingen“ als besondere Eigenschaften des engagierten, beispiellosen Ehrenamtlers hervor.

Veröffentlicht unter Allgemein |

Viel Wahlkampfunterstützung für Gero Storjohann

Zum Video Clip Hier anklicken

Sehr erfolgreich verläuft der Aufruf zur Mitwirkung im Team Gero Storjohann (CDU) für den beginnenden Wahlkampf zur Bundestagswahl am 26. September 2021. Es haben sich auch zahlreiche Unterstützer gemeldet, die nicht Mitglied in der CDU sind. Viele benennen die Verhinderung einer Öko-Diktatur mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und Wohlstand in unserem Land als Grund für ihre Einsatzbereitschaft.

Laufend neue Informationen gibt es auf der neuen Rubrik „Team Gero Storjohann“ auf der Homepage von Gero Storjohann (www.gero-storjohann.de)

Weitere Unterstützer können sich gern per Mail unter wkb@gero-storjohann.de anmelden.

Veröffentlicht unter Allgemein |

Katja Rathje-Hoffmann: Besser geht immer!

 

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Der Schutz der von Gewalt betroffenen Frauen und ihrer Kinder steht im Fokus der heutigen Beratung im Kieler Landtag.

Um die historisch gewachsenen Strukturen transparent zu gestalten, beauftragte das Land diese Bedarfsanalyse, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Versorgung mit Hilfsangeboten grundsätzlich gut ist und man, verglichen mit anderen Bundesländern, sogar sehr gut aufgestellt ist.

Aber der Feind des Guten ist schon immer das Bessere gewesen.

Besser geht es immer!

So sind in der Analyse einige Verbesserungsoptionen aufgezählt worden.

Hier möchte ich den sogenannten „weißen Fleck“ in den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland benennen. Dort ist eine Unterversorgung mit Frauenhausplätzen festgestellt worden.

Die gute Nachricht zu diesem Thema ist, dass das Innenministerium hier bereits Gespräche mit den Akteuren vor Ort führt, um eine ausreichende Versorgung dort künftig zu ermöglichen und um somit die Versorgungslücke schnell zu schließen.

Eine Ausweitung von Frauenhausplätzen, die ebenfalls empfohlen worden ist, befindet sich bereits in der Umsetzung. Auch soll beispielsweise die Platzkostenpauschale angepasst werden. Dieser Vorgang wird bald abgeschlossen sein.

Bei der Berechnung der Platzkostenpauschale und in diesem Zuge auch bei der Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel sind die Mitarbeiterinnen in ganz besonderem Einsatz und tauschen sich regelmäßig mit allen Beteiligten aus, auch um den Spagat zu schaffen, die Mittel fair und transparent untereinander zu verteilen.

Für diese nicht einfache Arbeit möchte ich mich jetzt schon bedanken.

Neben dem Ausbau und der transparenten und fairen Förderung von Frauenhausplätzen, sehen wir weitere wichtige Betätigungsfelder und zwar die Prävention und in die koordinierte Zusammenarbeit.

Wir wollen und werden versuchen, so früh wie möglich die potenziellen Opfer zu stärken und deren Selbstvertrauen so sehr zu unterstützen, dass die Frauen die Kraft erhalten, sich gegen die Gewalt von Anfang an zu wehren.

Empowerment und Hilfe zur Selbsthilfe spielen hier eine sehr wichtige Rolle und das beginnt schon bei den Kindern.

Auch die Netzwerke und die Zusammenführung weiterer Angebote spielen eine große Rolle, denn wir haben in Schleswig-Holstein ein sehr gutes Netz von Hilfe- und Unterstützungsleistungen, die eine vorbildliche Expertise aufweisen.

Wir wollen keine kostspieligen Parallelstrukturen schaffen. Die Angebote, die es schon gibt, gilt es optimal zu vernetzen, damit die Frauen im Sinne der Stärkung des Selbstvertrauens sie in Anspruch nehmen können.

Das gilt es, so niederschwellig wie möglich zu gestalten.

Als ein gutes und gelungenes Beispiel kann hier das Online-Beratungstool „Text us“ hervorgehoben werden, das digitale und leicht zugänglichen Beratung erbringt und mit der geplanten Mittelverteilung gestärkt wird.

Auch das Projekt Frauen_Wohnen ist ein weiterer wichtiger Punkt, um die Beratung ganzheitlich zu gestalten und um bei einem notwendig gewordenen Aufenthalt in einem Frauenhaus, dieses schneller in die eigene gewaltfreie Häuslichkeit verlassen zu können.

Bis zum Ende des letzten Jahres konnte über dieses Projekt über 600 Frauen und Kindern in eine eigene Wohnung geholfen werden.

Für ein Leben ohne Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder!

Wir werden Frauen nicht alleine lassen und ihnen immer weiterhelfen. Wir wollen Frauen und deren Kinder stark machen für ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben ohne Gewalt und ohne Angst.

Veröffentlicht unter Allgemein |