Plambeck in den Bundesfachausschuss „Gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land“ berufen

Der Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Schleswig-Holstein Ole-Christopher Plambeck

Berlin/Henstedt-Ulzburg – Der Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Schleswig-Holstein Ole-Christopher Plambeck wurde durch den Generalsekretär der CDU Deutschlands Paul Ziemiak in den Bundesfachausschuss „Gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land“ berufen. „Der Bundesvorstand der CDU Deutschlands hat die Einsetzung von neuen Bundesfachausschüssen für die laufende Legislaturperiode beschlossen. Ziel ist es, zu ausgewählten Themen Positionen für die Partei zu entwickeln und in die politische Diskussion einzubringen“, heißt es von der Bundespartei.

„Ich freue mich sehr, dass ich mich inhaltlich in den Bundesfachausschuss einbringen darf“, so Ole-Christopher Plambeck zu seiner Berufung.

„Gerade das Thema gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land ist vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wichtiger denn je, wenn wir alle Regionen bei ihrer Entwicklung mitnehmen wollen. Sei es in der Digitalisierung und der Mobilität oder auch bei der wirtschaftlichen Entwicklung und der ärztlichen Versorgung, “ so Plambeck.

„Der Kreis Segeberg ist hierbei ein Paradebeispiel. Wir haben auf der einen Seite die wirtschaftlich starke Achse Entlang der A7 und auf der anderen Seite den sehr ländlich geprägten Nordosten des Kreises. Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung sind daher sehr unterschiedlich. Das erleben wir bei der Anbindung an den ÖPNV genauso, wie bei der Ansiedlung von Unternehmen. Antworten auf Fragen zu diesen unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu finden, ist nicht nur spannend, sondern wichtiger denn je für den Zusammenhalt unseres Gemeinwesens“, so Plambeck abschließend.

 

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KPV Segeberg auch 2019 aktiv

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Niclas Herbst in Nahe (Video)

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2 Segeberger CDU Landtagsabgeordnete veranstalten Damenwahl in Kiel

Die CDU-Landtagsabgeordneten Ole-Christopher Plambeck und Katja Rathje-Hoffmann in der Diskussion mit Gastreferentin Professorin Dr. Melanie Groß (von links)

Kiel – Am letzten Sonnabend veranstalteten die Frauen Union und die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Schleswig-Holstein im Kieler Landeshaus die Veranstaltung „Damenwahl – 100 Jahre Frauenwahlrecht“. Eingeladen hatten die beiden Landesvorsitzenden und CDU-Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Ole-Christopher Plambeck. Beide sind im Kreis Segeberg zuhause.

„Als Marie Juchacz ihre erste Rede vor der Nationalversammlung am 19. Februar 1919 mit `Meine Herren und Damen` eröffnete, vermerkte das Protokoll noch Heiterkeit“, erinnerte die FU Landesvorsitzende an die Sozialreformerin, Sozialdemokratin, Frauenrechtlerin und Gründerin der Arbeiterwohlfahrt. Sie war die erste Frau, die in Deutschland im Parlament sprechen durfte.

„Seit der Einführung vom allgemeinen Wahlrecht und der Gleichstellung von Frauen und Männern können wir auf viel Erreichtes zurückblicken. Für Frauen – für die Männer, für die Gesellschaft und die Familien. Frauen haben heute bessere Lebens- und Berufschancen und vielfältigere Lebensmodelle,“ hob die Sozialpolitikerin Rathje-Hoffmann in ihrer Rede hervor.
Frauen leisten immer noch im Jahr 2019 einen Großteil der unbezahlten Arbeit und verdienen in Deutschland in vergleichbaren bezahlten Tätigkeiten deutlich weniger als Männer (ca. 17%). Das wird besonders krass im Alter, denn die Renten der Männer sind beinahe doppelt so hoch, wie die der Frauen.

Gleichzeitig bedauerte Katja Rathje-Hoffmann die Gegebenheiten, die immer noch weit weg sind von Gleichberechtigung, Chancengerechtigkeit und Chancengleichheit. Dazu zählen auch die prozentual zu niedrige Präsenz von Frauen in den Parlamenten.

Ole-Christopher Plambeck stimmte besonders im letzten Punkt seiner Landtagskollegin zu. „25 Abgeordnete der CDU haben wir im Kieler Landtag. Davon sind nur 4 Frauen. Im Bundestag sind nur 219 Frauen unter den 709 Abgeordneten zu finden. Das sind mit 31% Frauen – 6 Prozentpunkte weniger als zur Bundestagswahl 2013. Auch bei den letzten Kommunalwahlen sind verhältnismäßig noch zu wenig Frauen angetreten und gewählt worden. Hier beträgt der Frauenanteil rund 20%. Das müssen wir ändern“, wandte sich der Finanzexperte insbesondere an die anwesenden Gemeindevertreterinnen, Bürgermeisterinnen und Kreistagsabgeordnete.

„Insgesamt sind die Gesetze weiter als die Gesellschaft“, ist eines der Ergebnisse der anschließenden Diskussion.

Gastreferentin Professorin Dr. Melanie Groß, Professorin für Erziehung und Bildung mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit, erinnerte in ihrem historischen Rückblick an Zeiten in denen das Vorurteil „Frauen haben in der Politik nichts verloren“, gegen die Gleichstellung vorherrschte. „Die Menschenrechte haben kein Geschlecht“ (Hedwig Dohm, 1831-1919) ist nur eines der historischen Zitate, die von der Referentin in ihrem Vortrag benannt wurden.

Fazit der Veranstaltung ist der Aufruf zu aktivem Handeln. Die Frauen Union und die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU werden sich weiterhin dafür engagieren, mehr Frauen für die Politik zu begeistern.

 

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