Beitragsfrei mitmachen bei der KPV Segeberg lohnt sich

Die KPV wünscht ein Frohes Fest

Auch wenn Sie kein politisches Amt bekleiden oder nicht mehr in der Kommunalpolitik aktiv sind, heißen wir Sie als CDU-Mitglied in der Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) herzlich willkommen. Ihre Mitgliedschaft ist beitragsfrei.

Anmeldungen bei
Uwe Voss
Vorsitzender KPV Kreisverband Segeberg
Rungenrade 20, 23866 Nahe
T. 0173/9529917
info@uwe-voss.de

Ihre Vorteile:

  • Angebote zu Seminaren der KPV Segeberg und Seminaren des KPV Landesverbandes
  • Diskussionsrunden und Workshops
  • WEB-Info-Veranstaltungen (coronatauglich)
  • Einladungen zur alljährlichen Bus-Tagestour nach Berlin und weiteren Exkursionen
  • Praxistaugliche Infos zu Kommunalpolitischen Themen
  • Einbringung Ihrer Ideen
  • Unterstützung von Neumitgliedern und Quereinsteigern (Kommunalwahl 2023)

Als KPV erfüllen wir gemäß unserer Satzung die Aufgabe, die Grundsätze und Ziele der CDU in der Kommunalpolitik zu vertreten. Die KPV vertritt im Kreis Segeberg über 400 Kommunalpolitiker/innen und politisch interessierte Mitglieder der CDU Segeberg.

Mehr Informationen:
www.kpv-segeberg.de

Die Mitgliedschaft in unserer starken Vereinigung ist beitragsfrei. Wir freuen uns über jede Spende, die uns bei der Erfüllung unserer Aufgaben hilft.  Verwendungszweck: Spende KPV Segeberg / VR Bank Neumünster eG / IBAN DE32 2129 0016 0052 2196 00 / BIC GENODEF1NM.

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Katja Rathje-Hoffmann: Gesetzliche Grundlage im Rahmen der Regelungen des Jugendförderungsgesetzes dringend nötig!

 

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Eine Forderung aus dem „Friesenhof Untersuchungsausschuss“ war, dass Kinder
und Jugendliche in Jugendhilfeeinrichtungen gehört werden müssen, um Ihre Rechte
wahrzunehmen und sich in eigener Sache Gehör verschaffen können müssen.

Mit einem eigenen Recht auf Beteiligung.

Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe werden oft als relativ abgeschottete
Systeme wahrgenommen, in die Außenstehende nur wenig oder kaum Einblick
haben.

Deswegen ist es umso wichtiger, dass Interessenvertretungen auf Probleme und
andere Belange der Kinder und Jugendlichen aufmerksam machen.

Dazu fehlte bislang die Rechtsgrundlage im SGB VIII. Durch den neu eingeführten
Paragraphen 4a wurde nun eine Rechtsgrundlage für selbst organisierte
Zusammenschlüsse zur Selbstvertretung geschaffen.

Dieses ist die erforderliche Basis, um Landesweite Interessenvertretungen für Kinder
und Jugendliche, die in stationären Einrichtungen oder Pflegefamilien leben,
einzurichten.

Dazu brauchen wir eine neu zu schaffende, gesetzliche Grundlage auf Landesebene
im Rahmen der Regelungen des Jugendförderungsgesetzes.

Wir sollten dieses Recht auch möglichst rasch umsetzen, denn in Schleswig-Holstein
leben überdurchschnittlich viele junge Menschen in Heimen der stationären
Jugendhilfe, die darauf warten, ihre gesetzlichen Rechte wahrzunehmen, sich in
ihrem Schutz zu stärken und um sich zu vernetzen.

Sie alle sind Experten und Expertinnen in eigener Sache, die nun eine Rechtsgrundlage haben werden, sich einzumischen und aktiv zu beteiligen.

Ziel ist eine landesweite Interessenvertretung für die rund 6.500 Kinder und
Jugendliche in Eirichtungen der stationären Jugendhilfe.

Deswegen ist es wichtig für uns, so eine Vertretung zu schaffen, wie es sie auch
bereits in NRW, Bayern, Brandenburg, Hessen und nun auch in Rheinland-Pfalz gibt.
Es ist sinnvoll, die in den anderen Bundesländern gemachten Erfahrungen und
Modelle aufzugreifen, um so einen guten Start auch hier bei uns zu ermöglichen.
Enorm wichtig ist, dass es eine hohe Akzeptanz bei den Kindern und Jugendlichen
und natürlich auch bei den öffentlichen Stellen gibt.

Deswegen ist es angebracht, so ein neues Gremium nicht unmittelbar beim Land
anzusiedeln und zumindest bei der Organisation und Begleitung der Selbstvertretung
auch die Freien Träger einzubinden.

Die erforderlichen personellen und materiellen Ressourcen für diese notwendigen
Beteiligungsform von Kindern und Jugendlichen müssen bereitgestellt und finanziert
werden.

 

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Katja Rathje-Hoffmann: Alle Möglichkeiten ausschöpfen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken

O-Ton Rede aus dem Landtag Schleswig-Holstein am 16. Dezember 2021

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Über die Wichtigkeit der Arbeit der Menschen in den Gesundheitsfachberufen
brauchen wir uns hier im Schleswig-Holsteinischen Landtag nicht zu streiten.

Jede und jeder weiß, dass nach Unfällen und operativen Eingriffen die Rehabilitation
und die Mobilisierung genauso wichtig ist, wie der Eingriff selbst.

Und wir alle wissen auch, dass es oft sehr schwer ist, geeignete Praxen und
passende Termine zu erhalten, um möglichst schnell in Behandlung zu kommen. Bei

Physiotherapeuten
Ergotherapeutinnen
Logopäden
Medizinische Masseure
Medizinische Bademeisterinnen
Podologinnen

Dazu haben wir uns bereits 2018 hier im Plenum beraten. Bei der Ausbildung zu
Gesundheitsfachberufen gab es bis dahin strukturelle Ungleichheiten und damit einen
erheblichen Nachbesserungsbedarf.

Deswegen haben wir das monatlich von den Auszubildenden zu zahlende Schulgeld
abgeschafft.

Das Land hat seitdem diese Geldleistung übernommen, auch weil sich bereits zeigte,
dass die Anzahl der Auszubildenden stetig zurückging und sich ein Fachkräftemangel
in diesem wichtigen Berufszweig anbahnte.

Die dazugehörige Richtlinie sollte bis Ende 2021 gelten, in der hoffnungsvollen
Voraussicht, dass der Bund hier tätig werden wollte.

Es war laut Koalitionsvertrag des Bundes geplant, das Schulgeld für Auszubildende in
den Gesundheitsfachberufen abzuschaffen.

So war es im Koalitionsvertrag angekündigt: Ich Zitiere:

„Wir wollen das Schulgeld abschaffen, so wie es bei den Pflegeberufen bereits
beschlossen wurde.“

Darin waren wir uns einig, nur umgesetzt wurde das leider von der GroKo nicht.
Wir werden die Auszubildenden hier jedoch nicht im Regen stehen lassen. Das Land
wird die entsprechende Richtlinie verlängern und im Landeshaushalt 2022 weitere
426.700,- Euro für die Förderung der Gesundheitsfachberufe zur Verfügung stellen.
Allerdings verbunden mit der erneuten Hoffnung an die neue Ampel-Koalition in
Berlin, nun endlich tätig zu werden und den Ankündigungen im Vertrag auch Taten
folgen zu lassen.

Dort heißt es im Kapitel – Ausbildung:
„Vollzeitschulische Ausbildung muss vergütet und frei von Schulgeld sein.“
In Zeiten einer stetig anwachsenden Zahl von älteren Menschen in der
Bundesrepublik, brauchen wir mehr Angebote und unterstützende Maßnahmen und
Therapien – gerade in diesen Berufen.

Wir müssen uns anstrengen, diesem Fachkräftemangel entgegenzutreten. Auch
durch die Festschreibung von qualitativen Standards in der fachlichen
Berufsausbildung.

Deswegen bitten wir die Landesregierung, sich auf der Bundesebene für eine
finanzielle Übernahme der Schulgeldfreiheit für die Gesundheitsfachberufe durch den
Bund einzusetzen.

Und das so schnell wie möglich, auch im Sinne der Patientinnen und Patienten.
Der Bedarf nach therapeutischen Behandlungen und ebendiesen Fachleuten steigt
seit vielen Jahren kontinuierlich.

Auch deswegen haben wir das Ziel Junge Leute für diese wichtige Tätigkeit echt zu
begeistern.

Herzlichen Dank!

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Gero Storjohann – Mit zusätzlichen Aufgaben in die neue Legislaturperiode

Gero Storjohann (CDU) bleibt im Vorstand der CDU/CSUBundestagsfraktion

Gero Storjohann MdB

Nach harten Verhandlungen sind die Ämter in der neu
aufgestellten Bundestagsfraktion der CDU/CSU verteilt: Heute
haben sich die Ausschüsse des Bundestages konstituiert.

Gero Storjohann (CDU) bleibt Sprecher für Petitionen der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion und damit auch Mitglied im
Fraktionsvorstand. Seinen langjährigen Einsatz für die
Verkehrsprojekte in Schleswig-Holstein wird er als
stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss fortsetzen
und sagt dazu:

„Meine fahrradpolitischen Themen werde ich als
stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss weiter
verfolgen und mich auch weiterhin für die zügige Umsetzung
der wichtigen geplanten Verkehrsinfrastrukturprojekte, wie
den Weiterbau der A20 und weiterer
Hafenhinterlandanbindungen, einsetzen.“
Hinzugekommen ist nun noch die Familienpolitik. Hier wird
sich Gero Storjohann zukünftig im Ausschuss für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend für gesellschaftspolitische
Themen einsetzen.

„Der Ampel-Koalition müssen wir genau auf die Finger
schauen und falsche Entwicklungen öffentlich benennen. Der
im Koalitionsvertrag skizzierte gesellschaftlichen Umbau ist
für uns inakzeptabel. Für uns steht das Kindeswohl bei allen
Neuerungen an erster Stelle.“

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Katja Rathje-Hoffmann: Die Praxis-Integrierte Ausbildung ist ein Erfolgsmodell

O-Ton Rede aus dem Landtag Schleswig-Holstein am 15. Dezember 2021

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Um dem Fachkräftemangel in den Kindertagesstätten nachhaltig zu begegnen
müssen wir unbedingt so schnell wie möglich handeln.

Ein wahres Erfolgsmodell ist die Praxis-Integrierte Ausbildung, die sog. PiA
Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher.

Waren es 2019 nur 6 Schulstandorte, die die PiA Ausbildung anboten, so sind es zur
Zeit schon erfreuliche 11 Standorte, in denen diese Ausbildungsform angeboten und
angewandt wird. Und hoffentlich auch bald noch mehr.

Hilfreich war hier auch das Bundesprogramm, das sich an den Ausbildungskosten
dieser neuen Ausbildungsvariante beteiligte.

So segensreich und hilfreich diese Bundesfinanzierung auch war, überraschte alle
beteiligten Akteure das vorschnelle Aus der Unterstützung für diese erfolgreiche
Ausbildungsform für Erzieherinnen und Erzieher.

Im letzten Schuljahr 20/21 gab es im ersten Ausbildungsjahr 336 PiA Auszubildende
an den Fachschulen. Ein Jahr zuvor waren es nur 319.

Diesen positiven Trend und diesen Schub wollen wir mitnehmen, um möglichst mehr
Frauen und Männer für diesen Beruf zu gewinnen.

Wir, die Jamaika Koalition haben uns entschlossen, die PiA Ausbildung weiter zu
fördern und hier zu unterstützen.

Für mehr Fachkräfte, vor allem in den Kindertagesstätten.

Wir schaffen Anreize für zunächst 350 Plätze, die wir im ersten Ausbildungsjahr
fördern werden. Wir übernehmen dann ein Viertel der Ausbildungsvergütungen für die
angehenden Erzieherinnen und Erzieher.

Das sind 100 Plätze mehr, als ursprünglich geplant.

Zudem werden wir auch die praktische und fachliche Anleitung vor Ort in den Kitas zusätzlich fördern. Wir erhöhen die Anleitungsstunden in der Kita um eine Stunde pro
Woche. Damit entsprechen wir einem großen Wunsch der ausbildenden Fachkräfte.
Diese Zusatzleistung wird selbstverständlich auch im SQKM finanziell hinterlegt.

Genauso finanziell berücksichtigt im SQKM wird auch die Arbeit der Auszubildenden
im zweiten und dritten Ausbildungsjahr.

Deswegen ist es auch nicht erforderlich hier eine doppelte Förderung auf den Weg zu
bringen, so wie es die SPD vorschlägt.

 

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