Gero Storjohann auf Sonnabend Tour

An diesem Sonnabend startet Gero Storjohann seine Wahlkampftour am Infostand der CDU Kaltenkirchen am Grünen Markt (Foto). Weiter geht es zu einem Abstimmungsgespräch mit dem Team in Norderstedt. Am Nachmittag folgt der Bundestagsabgeordnete einer Einladung der Jungen Union zum Kreisverbandstag mit Vorstandswahlen in Todesfelde mit anschließender Plakatierungsaktion. Gespräche auf dem Grillfest der CDU Seedorf beschließen die Tour. Sonntag geht es weiter.

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Ehrengast Niclas Herbst beim „Aalutsetten in de Schlie“

Fotos Niclas Herbst (2.von Rechts) und Peter Harry Carstensen (links) entlassen zusammen mit der ehemaligen Europapolitikerin Ulrike Rodust Jungaale zu einer langen Meereswanderung in die Schlei.

Scheckübergabe von der Nord-Ostsee Sparkasse an die Bürgerinitiative „Aalutsetten in de Schlie“

Maasholm – Die Bürgerinitiative „Aalutsetten in de Schlie“ und der „Förderverein zur Erhaltung maritimer Lebensarten und Lebensformen e.V.“ startete am Donnerstag in Maasholm das traditionelle“ Aalutsetten in de Schlie“. Ehrengast war in diesem Jahr der Europaabgeordnete Hr. Niclas Herbst.

In seiner Rede versicherte Niclas Herbst als überzeugtes Mitglied im Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments unter Applaus seinen weiteren Einsatz für den Erhalt des Aalfangs als erhaltenswertes europäisches Kulturguts und als europäisches Handwerk, das zu Schleswig-Holstein gehört.

„Im Herbst steht als Abschluss eines langen Entscheidungsprozesses eine Erhöhung der Förderungssumme im neuen Fonds in Aussicht um eine Fördersumme in der Höhe vom Mecklenburg-Vorpommern auch für die Schlei-Region zu erreichen,“  bezeichnet Niclas Herbst die Aussetzung der Aale als Teil des europäischen Aalmanagements.

Lobende Worte fand der Europaabgeordnete auch für Ulrike Rodust, seine Vorgängerin im Fischereiausschuss, die auf der Versammlung besonders geehrt wurde.

Für die Schleifischer beschreibt Jörn Ross die besondere Aktion:

Viele äußere Einflüsse haben den Aalbestand in der Schlei und in der Ostsee dezimiert. Deshalb wollen und müssen wir den Aal in die Schlei zurückbringen. Die einzige Möglichkeit ist das Einsetzen von Jungaalen – ein besonderes Ereignis, das wir gemeinsam mit Euch und Ihnen angehen wollen.

In diesem Jahr jährt sich unserer Aalbesatz zum 12. Mal! Seit 2010 besetzen wir mittlerweile die Schlei mit Jungaalen. Damals starteten wir mit einem Besatz von 33 000 Stück vorgestreckter Aale (10 g pro Stück) für 13 000 Euro. In diesem Jahr werden wir insgesamt 490 000 Aale, davon 350 000 SEG-zertifizierte französische Glasaale und 140 000 vorgestreckte Aale (auf 5 g vorgemästete Glasaale), zu insgesamt 79 180 Euro inkl. MwSt. aussetzen. 60 % dieser Summe werden über öffentliche Mittel aus der Fischereiabgabe und dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds finanziert.

Grundlage unseres Aalbesatzes ist die EU-Aalverordnung von 2007. Ihr ausdrückliches Ziel ist die Erholung des Europäischen Aalbestandes. Aber jedes Land darf seinen eigenen Weg wählen. So hat Irland die Küstenfischerei auf Aal total verboten, Dänemark hat die Hobbyfischerei und die Nebenerwerbsfischerei auf Aal begrenzt. Deutschlands Plan basiert hauptsächlich auf dem Aussetzen von kleinen Aalen und das in großen Mengen. Wenn wir diesen Plan nicht einhalten, würde die Aalfischerei endgültig verboten!

Wir Fischer unterstützen den Aalbesatz vor allem, 1.) damit wir irgendwann wieder ordentliche Aalfänge haben und 2.) damit ein Teil der Aale zur Sargassosee abwandert, dort laicht und der Nachwuchs wieder an unsere Küsten zurückkommt.

Das Einmalige an unserem Aalbesatzprogramm an der Schlei ist, dass hier nicht Angler ODER Fischer die Fische aussetzen, sondern hier sind es ANGLER UND FISCHER. Mit dabei sind die Fischer aus Schleswig, Arnis, Kappeln und Maasholm sowie die Angler von der Schlei. Aber sie sind nicht allein, denn auch die Schleigemeinden, viele Restaurants, alle Räuchereien an der Schlei, die Verbände der Angler und Fischer, unsere Fischereigenossenschaften, der Naturpark Schlei, viele Einzelpersonen und mehrere Werften beteiligen sich.

Darauf können wir stolz sein! Die ersten positiven Ergebnisse haben wir bereits. Es werden mittlerweile viel mehr Aale gefangen als noch vor einigen Jahren. Der Aal gehört zur Schlei, wie der Schleswiger Dom zu Schleswig.

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Landtag beschließt weitere Verbesserungen bei der KiTa-Finanzierung

Landtag beschließt weitere Verbesserungen bei der KiTa-Finanzierung

Ole-Christopher Plambeck MdL und Katja Rathje-Hoffmann MdL

Ole-Christopher Plambeck MdL und Katja Rathje-Hoffmann MdL

Seit dem 1. Januar 2021 ist die KiTa-Reform in Kraft. Heute (26.08.2021) hat der Schleswig-Holsteinische Landtag auf Antrag der Fraktionen von CDU, Grünen und FDP weitere Verbesserungen in der KiTa-Finanzierung auf den Weg gebracht. Hierzu erklären die Segeberger Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Ole Plambeck:

„Der Beitragsdeckel für einen Ganztags-Krippenplatz sinkt noch einmal um 56,40 Euro im Monat, der Landeszuschuss für die Kommunen steigt um fast 20 Millionen Euro jährlich und zukünftig werden die KiTas bei Kindern mit Inklusionsbedarf von regionalen Inklusionszentren unterstützt. Eltern mit einem Kind in der Krippe und vollem Beitragssatz für einen Ganztagsplatz sparen damit zukünftig über 600 Euro im Jahr“, fassen Katja Rathje-Hoffmann und Ole Plambeck die beschlossenen Verbesserungen zusammen.

Möglich mache all dies eine umsichtige Planung der KiTa-Reform. Bei der Umstellung des zuletzt vollkommen undurchsichtigen Systems der KiTa-Finanzierung auf das neue Standard-Qualitäts-Kosten-Modell sei mit jährlichen Personalkostensteigerungen von 3% und mit einem Anstieg des Betreuungsbedarfs von 2,5% pro Jahr gerechnet worden. Tatsächlich sei in beiden Bereichen der Anstieg nur knapp halb so hoch ausgefallen, weshalb sich nunmehr ein freier Finanzspielraum von 45 Millionen Euro im Jahr ergäbe.

„Diese Mittel bleiben selbstverständlich in KiTa-System und kommen wie versprochen den drei Zielen zugute, die wir im Jamaika-Koalitionsvertrag vereinbart hatten, nämlich Eltern und Kommunen zu entlasten sowie die Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern“, erläutert Ole Plambeck.

„Von den landesweit geplanten 16 Inklusionszentren werden zwei Zentren auch im Kreis Segeberg entstehen. Ein Inklusionszentrum davon wird in Norderstedt aufgebaut. Von den beiden Zentren aus werden Multi-professionelle Teams aus voraussichtlich je acht neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die KiTas im Kreis bei der Betreuung von Kindern mit Inklusionsbedarf unterstützen sowie Fortbildungs- und Beratungsangebote unterbreiten“, erklärt Rathje-Hoffmann.

Eine Besonderheit stelle dabei das laufende Jahr 2021 dar. Die freien Mittel würden in diesem Jahr auch für ein Aufholprogramm genutzt, um den Folgen der Corona-Pandemie zu begegnen.

„Die Corona-Pandemie hat insbesondere den Kleinsten in unserer Gesellschaft viel abverlangt. Die für ihre Entwicklung wichtigen sozialen Kontakte haben durch die Einschränkungen beim KiTa-Besuch und die Corona-Regeln stark gelitten. Mit dem Aufholprogramm möchten wir den KiTas deshalb zusätzliche Gelder zukommen lassen, damit sie Aktivitäten zur Sprachförderung, Sport- und Bewegungsprogramme und Hilfen für den Übergang auf die Grundschule organisieren können“, betonen Katja Rathje-Hoffmann und Ole Plambeck.

Eine entsprechende Förderrichtlinie befinde sich bereits in der Abstimmung zwischen dem Sozialministerium und den KiTa-Trägern. Die Auszahlung der Gelder werde anschließend noch in diesem Jahr beginnen, damit das Corona-Aufholprogramm möglichst schnell gestartet werden könne.

 

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Katja Rathje-Hoffmann: Jedes Kind zählt für die Zukunft!

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Das Leiden ungewollt kinderloser Paare ist groß – und viele Paare, die
Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen, reden zumeist nicht darüber, weil sie
sich für ihr scheinbares Unvermögen schämen. Es ist ihnen sogar peinlich.

In Deutschland sind schätzungsweise 15 bis 20% der Frauen ungewollt kinderlos.

Ursächlich dafür ist der Mann mit 35%, die Frau mit 45% und beide Partner mit 20%.

Eine Ursache dafür sehen die Fachleute unter anderem am Älterwerden der
Erstgebärenden.

1987 lag das Durchschnittsalter bei erstgebärenden Frauen bei 24 Jahren, so waren
es aber 2012 schon 29 Jahre – mit steigender Tendenz.
Für die Erfüllung des Kinderwunsches sind diese Paare auf medizinische Hilfe
angewiesen.

Der künstlichen Befruchtung kommt in Deutschland eine bedeutende Rolle zu. In 288
Kinderwunschzentren werden gut 100.000 Behandlungen jährlich vorgenommen.

Zumeist werden In-Vitro-Fertilisationen (IVM) oder Intrazytroplasmatische
Spermieninjektion (ICSI) zur Befruchtung durchgeführt.

Die Erfolgswahrscheinlichkeit dadurch eine Schwangerschaft zu erzielen, liegt
zwischen 27 und 32% und die sogenannte „Baby-take-away“-Quote liegt bei 20%.

Ab 2004 wurde dann die 50%- Selbstbeteiligung eingeführt, die zu einem Rückgang
um die Hälfte der künstlichen Befruchtungen führte.

Das Gesundheitssystem in Deutschland wurde damit um 100 Mio. Euro entlastet.
Für die Betroffenen führte das neben den psychischen auch zu großen finanziellen
Belastungen.

Die Untersuchungen zur Ergründung der Unfruchtbarkeit und die hormonellenBehandlungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Anders verhält es sich bei den eigentlichen künstlichen Befruchtungen. Bei den
Versuchen einer In-Vitro-Befruchtung und einigen Versuchen der Insemination im
Vorfeld kommen bis zu 10.000 Euro an Kosten zusammen.

Die Rechnungen für die künstlichen Befruchtungen werden von jeder Krankenkasse
bis zur Hälfte getragen.

Das sind genau gesagt:
8 Inseminationen ohne Hormonstimulation,
3 Inseminationen mit vorheriger Hormonstimulation,
3 Versuche der In-vitro-Befruchtung oder ICSI-Behandlung.

Der Bund möchte erreichen, dass der Wunsch nach einem Kind für möglichst viele
Paare in Erfüllung geht.

Gemeinsam mit 10 Bundesländern gewährt er heterosexuellen Paaren, die
miteinander verheiratet sein müssen, einen Zuschuss von bis zu 50% des
Eigenanteils. Vorausgesetzt, dass sich auch die jeweiligen Bundesländer an der
Förderung beteiligen.

Hier tun sich nun die großen Unterschiede auf, die für die Betroffenen kaum
nachvollziehbar sind. Die Förderungen liegen zwischen 0 und 50% vom Eigenanteil –
je nach Wohnort der Betroffenen.

Und genau hier wollen wir ansetzen:
Wir bitten die Landesregierung sich für eine bundeseinheitliche Regelung für eine
finanzielle Unterstützung bei Kinderwunschbehandlungen einzusetzen.
Diese gilt dann für verheiratete hetero- und gleichgeschlechtliche und nicht
verheiratete Paare und Alleinstehende, sofern andere gesetzliche Regelungen dem
nicht entgegen stehen.

Zudem ist es wichtig, dass auf Bundesebene geprüft wird, ober der Altersunterschied
und die Altersgrenzen bei Frauen mit 40 Jahren und bei Männern mit 50 Jahren noch
gerechtfertigt sind, oder es hier zu einer Anpassung kommen kann.
Denn, jedes Kind zählt für die Zukunft!

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Gero Storjohann – Jetzt Briefwahl nutzen (Video)

Zum Video Hier anklicken

Mit Erhalt der Wahlunterlagen gibt es die Möglichkeit zur Briefwahl. Wer am 26.09. nicht da sein kann oder sich den Tag freihalten will, kann per Brief von zuhause aus wählen.

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